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Ich hab nun auch Jane Austen gelesen (und gesehen auch).
Ich fand Stolz & Vorurteil so genial, dass ich direkt Verstand und Gefühl hinterhergeschoben hab.

Stolz & Vorurteil
Ist voll von Ironie, Witz, Charme, Stolz und Vorurteilen. Die Verwicklungen und Verstrickungen und Verwirrungen sind nett, aber mir teilweise fast schon zu komplex. Aber die Liebesgeschichten machen das ganz gut wieder wett.
(Louisa fand es richtig genial und hat das Buch quasi mitgelebt, hat sie erzählt. Sie hat es geliebt. Und liebt es noch immer. Sie meinte, das wäre die optimale Mischung: Entscheidungen treffen, rational, und dabei doch den eigenen Gefühlen treu. Weder kitschig, noch herzlos. Dabei findet sie jedoch, dass Jane und Bingley in Charakterisierungen immer zu schlecht wegkommen. Sie meinte, ihr nüchternes Entscheiden und dass sie ihre Gefühle nicht so offen zeigen wie zum Beispiel Lizzy würde oft als simples, plumpes Denken abgetan. Dabei ist Jane einfach erwachsener als Lizzy und muss deshalb nicht immer widersprechen, sie ist ruhiger und sanftmütiger, nicht so leidenschaftlich und wild.)

Verstand und Gefühl.
Verstand gegen Gefühl ist ja auch schon an anderer Stelle ein Thema, und eigentlich ist es das ja beinahe immer.
Ich persönlich fänd eine Vereinigung dieser beiden Dinge sehr nett, aber naja.
Bei Marianne geht das leider total schief, da der Mann, der sie liebt, und sie ihn, sich zu sehr auf rationale Dinge (Geld) konzentriert und die Falsche heiratet, und bei Elinor scheint es schief zu gehen, doch dann wird alles gut.
Allerdings geht mir das dann entwas zu schnell, dieses abrupte Happy End.
Louisa fand, die Geschichte plätschert am Anfang zu sehr rum, aber sie ist absolut der Meinung, dass die Liebe ihren Weg findet und dass zusammenkommt, was zusammengehört.