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Tränen lachen. Läuft!

Wow.
Also, ich war heute im Kino. Und ich hab... Tränen gelacht, weil es so lustig und immer lustiger wurde, und dann hab ich denk ich geweint, weil es auch so traurig wurde, weil diese arme Frau echt in der ..... sitzt zwischendurch, und dann wurde es schlagartig wieder sooo lustig... verrückt!
Und deshalb: läuft! Mir liefen nur so die Tränen. Ich hatte natürlich kein Taschentuch. Aber war geschminkt. Yeah.
(Es stellte sich allerdings heraus, dass nichts verlaufen war, Glück gehabt. Alles gut, sehr hübsch, blabla.)
So ein Buch würde ich gerne schreiben. Ist mir dann auf einmal bewusst geworden. Ich will ein Buch schreiben, das die Leute zum lachen bringt, und dann zum heulen. Ich will, dass sie den Personen zugucken beim Lesen, und hören, wie sie sich ohne Worte fragen, was zum Kuckuck sie da eigentlich machen. Und sie sollen es nachvollziehen können. Sie sollen, die Beine angewinkelt und die Füße neben sich auf der Couch stehend, das Buch im Schoß, den Kopf schütteln und nicken und ein Gesicht ziehen, das sagt: Ich kenn das. Ich weiß genau, wie du dich fühlst. Ich stelle mir dieselben Fragen wie du.
Aber wie macht man das?
Ich bin nicht dieser typische Typ Frau der das tut. Also - dieser eine spezielle Typ Frau, für den solche Situationen typisch sind, in denen man sich fragt: Was mach ich hier eigentlich?
(Vielleicht ist Laura so ein Typ Mensch...? Ich weiß nicht.)
Oder muss man so ein Typ gar nicht sein? - Doch, ich denke schon. Wenn ich versuche, mir jemanden so vorzustellen, dann ist das ein anderer Typ Frau als ich es bin, oder andere, die ich kenne. Die meisten wenigstens.
Aber... wenn ich im Kino war denke ich danach in fremden Mimiken. (Wenn denken das richtige Wort ist...) Ich weiß nicht, ob das ist, weil ich mich so in die Leute reinversetze oder so, keine Ahnung. Aber ich hab ihre Mimiken danach im Kopf, obwohl sie meinem Gesicht teilweise sicher nicht stehen.
OK, das klingt sicher seltsam.
Wie auch immer...
Ich denke, ich lasse Regiena Schauspielerin werden wollen. Und dann denkt sie darüber nach, versetzt sich in andere, und dann verschwimmt ihre Identität mit denen - so wie bei Black Swan - und dann dreht sie durch. Damit hätte ich dann auch schon die Geschichte des psychischen Durchdrehens. Ist doch gut... Oder? Naja, solange ich beim Schreiben nicht auch durchdrehe... haha.
Aber auf jeden Fall wird sie Schauspielerin. Vielleicht finde ich eine Schauspielstudentin, die mir was über den Studiengang erzählen kann. Oder Regiena besteht die Aufnahmeprüfung nicht. Hm... vielleicht bewerbe ich mich für eine, um zu sehen, wie das abläuft. Obwohl ich so eine Absage ja nicht unbedingt brauche, also... naja. Warten wir's mal ab.
Die Bewerbungsfrist ist eh Februar, das gibt's nur zum Wintersemester, also hab ich noch schön Zeit, mir das zu überlegen. (Denn weiter weg will ich für so eine Sache nicht unbedingt gehen, wenn es ja nicht einmal richtig ernst gemeint ist... )
Aber wie kann ich da hingehen, ohne es richtig ernst zu meinen? Dann könnte ich es doch auch gleich lassen. Oder? Sonst würde Regiena - oder ich - doch immer denken müssen, es hätte nicht geklappt, weil sie/ich es nicht wirklich von ganzem Herzen versucht hätte. Ein Knackpunkt.

2.5.11 00:04

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