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Liebesdinge.

Eins.
Erste Begegnung im Kleinkindalter. Die Eltern kennen sich, gemeinsame Freunde und Bekannte. Langsames Kennenlernen über Jahre hinweg, Freundschaft. Schließlich lernen sie sich tatsächlich lieben.
Zwei.
Sie macht dann doch eine Reise. Ab ins Ausland - beinahe hätte es nicht geklappt, aber dann doch. Und dann trifft sie ihn. Auch für ihn ist das Land fremd und neu, und es ist nur eine flüchtige Begegnung, die zu dieser Hochzeit führte.
Drei.
Beinahe wären sie ein Paar geworden, aber dann doch nicht. Jahre später sehen sie sich wieder, erinnern sich. Damals hat alles gepasst. Jetzt nicht mehr.
Vier.
Sie kennen sich schon lange, doch es schien nie passend. Unterschiedliche Vorstellungen und so. Aber
dann trafen sie sich zufällig wieder. Der Kontakt lebt wieder auf. Sie haben sich beide verändert. Der Moment ist anders. Auf einmal gehören sie zusammen.

Ich frage mich, was es mit dieser Liebe auf sich hat.
Ich bin sicher, dass es für jeden den passenden Partner gibt. Aber gibt es ihn nur einmal? Gibt es mehrere Möglichkeiten, und unsere Entscheidungen "entscheiden" schließlich darüber, welcher es wird?
Gibt es für jeden einen Partner ganz in der Nähe und einen ganz weit weg? Für die verschiedenen Lebens- und Berufswege, die man einschlagen kann, jeweils einen anderen?
Scheinbar sind es manchmal die Umstände, die es richtig oder falsch machen, und trotzdem verändern wir uns ein Leben lang, auch später noch, und der Partner wird trotzdem dann nicht mehr "unpassend". Wie geht das?

Oder ist das doch nicht so?
War der Partner vielleicht auch schon vorher passend, aber man hat es (noch) nicht merken können?
Die Liebe ist schon eine verrückte Sache.
Unverständlich.

Eine Freundin sagte mal, er wird schließlich der Richtige, weil du ihn heiratest, und dann bleibt er es eben auch, weil und wenn ihr beide zusammen bleiben wollt, bis der Tod euch scheidet.
Ist es so einfach? Hm.

14.2.11 21:07

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