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A different image.

Wenn ich die Augen schließe, spüre ich sie wieder.

Ich spüre deine Fingerspitzen auf meiner Haut. Ich spüre deine Hand, die durch mein Haar gleitet und sanft in meinem Nacken rastet. Dein Arm an meinem Rücken ist warm (protecting me from the cold air), deine Finger an meiner Wange elektrisierend.
Du bist überall, ganz nah, und doch so fern, als du mir in die Augen siehst. Traurig und süß ist dein Blick, charmant und doch bedauernswert.
Deine Stimme eine Melodie, als du hauchst, dass du mich nicht unglücklich sehen magst. Deine Nase nicht so rot wie meine, als sich dein Mund zögernd in ein Lächeln legt, mit den zartesten Fältchen um deine Augen.
Ich sehe Bilder, wenn ich die Augen schließe.
Ich sehe dich und mich, und wie sich die Bäume im Wind wiegen. Blasse Gesichter, leuchtende Augen und kleine Wölkchen, Atemwölkchen, um die Münder. Ich sehe die Wolken über unseren Köpfen, am Himmel, sie tanzen. Da ist nichts von Gänsehaut, denn so viel Wärme liegt in deinem Blick. In deiner Berührung.
Du sagst, meine Augen (my piercing eyes) blicken dunkel fragend aus einem blassen Gesicht mit nahezu farblosen Haaren zu dir auf. Blass und nahezu farblos blicke ich dich fragend an.
Der See ist fast zugefroren. Sähst du ihn so an, wie du mich ansiehst, könnte er bis nächstes Jahr nicht kalt werden.
Es wird dunkel, es wird kälter, doch ich sehe nur dich. Die Sterne spenden uns Licht, die Eulen Musik. Die Nachtigall schweigt stumm, weil sie weiß, dass das Rascheln deiner Wimpern das schönste Geräusch ist, dass in dieser Nacht gehört werden kann.
Die blattlosen Bäume werden zu Schatten, mein Herz wird weich bis es schließlich flüssig in deine Hände zerfließt.
And a single tear would leave my eye.

28.11.10 13:37

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